Dorina Klinger/Ronja Klinger starteten als Nummer 1 der Setzliste beim World Beach Pro Tour BADEN CHALLENGE presented by SPORTLAND.Niederösterreich mit einem klaren 2-0 gegen Anniina Parkkinen/Valma Vilhelmiina Prihti (FIN) ins Heimturnier. Lia Berger/Lilli Hohenauer (AUT) unterlagen den Deutschen Sandra Ittlinger/Anna-Lena Grüne (GER) knapp im Tiebreak. Jasmine Fleming/Stefanie Fejes (AUS) sorgten mit einem Sieg über die Europameisterinnen Maryna Hladun/Tetiana Lazarenko (UKR) für eine Überraschung. Die auf Nummer 2 gesetzten Tanja Hüberli/Leone Kernen (SUI) mussten verletzt aufgeben. Bei den Männern qualifizierten sich Samuele Cottafava/Gianluca Dal Corso (ITA), Mads Møllgaard/Nicolai Hovmann Overgaard (DEN), Manuel Alfieri/Alex Ranghieri (ITA), Gustavo Albrecht Carvalhaes/Vitor Gonçalves Felipe (BRA), Markus Mol/Adrian Mol (NOR), Maximilian Just/Philipp Huster (GER), Elouan Chouikh/Joadel Gardoque (FRA) sowie Tadeas Trousil/Matyas Dzavoronok (CZE) für den Hauptbewerb. Die Österreicher Laurenc Grössig/Mathias Seiser, Robin Seidl/Alexander Huber sowie Michael Mario Klemen/Philipp Sponer verpassten den Einzug in den Hauptbewerb.
Die Klingers starteten mit einem souveränen 2-0‑Erfolg (21‑17, 21‑16) gegen die finnischen Qualifikantinnen Parkkinen/Prihti ins Heimturnier. Die Youngsters Berger/Hohenauer lieferten sich mit den favorisierten Deutschen Ittlinger/Grüne, Platz 4 der Setzliste, einen harten Kampf. Nach Satzgleichstand ging es in den Tiebreak, den das ÖVV-Duo knapp verlor, 1-2 (16‑21, 21‑15, 11‑15). Die amtierenden Europameisterinnen Hladun/Lazarenko mussten zum Auftakt eine überraschende Niederlage gegen die australischen Qualifikantinnen Fleming/Fejes hinnehmen, unterlagen trotz Satzführung mit 1-2 (21‑16, 17‑21, 13‑15). Die auf zwei gesetzten Schweizerinnen Hüberli/Kernen mussten ihr Auftaktspiel gegen die polnischen Qualifikantinnen Natalia Okla/Julia Kielak verletzungsbedingt vorzeitig aufgeben. Bei Hüberli, Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, besteht der Verdacht auf eine Bänderverletzung.
In der Männer-Qualifikation gelang keinem weiteren österreichischen Duo der Sprung in den Hauptbewerb. Grössig/Seiser lieferten sich mit den Italienern Cottafava/Dal Corso, in der entscheidenden zweiten Quali-Runde einen packenden Fight, mussten sich aber trotz Satzausgleich im Tiebreak knapp mit 1-2 (15‑21, 21‑16, 13‑15) geschlagen geben. Auch für Seidl/Huber war in der zweiten Runde Endstation. Sie duellierten sich mit den Franzosen Chouikh/Gardoque auf Augenhöhe. Beide Sätze gingen in die Verlängerung, doch am Ende setzte sich Frankreich hauchdünn mit 2-0 (28‑26, 23‑21) durch. Für das Nachwuchsteam Klemen/Sponer war bereits in der ersten Qualifikationsrunde Schluss.
Für die Frauen stehen morgen die zweiten Gruppenspiele sowie die Round of 24 auf dem Programm. Die Männer bestreiten ihre ersten Gruppenspiele. Beginn: 9 Uhr.