Beachvolleyball

ist einer der weltweit am schnellsten wachsenden und beliebtesten olympischen Sportarten. Das Erfolgskonzept ist die Kombination von sportlicher Höchstleistung, ästhetischen SportlerInnen gepaart mit Sonne, Musik, Spaß und Party.

Spielfeld

Die Spielfeldbegrenzung besteht aus 5cm dicken Kunststoffbändern, die im Sand verankert werden.
Die Netzhöhe beträgt bei den Herren 2,43m und bei den Damen 2,24m Höhe.
Das Spielfeld muss mit mindestens 40cm hohen Quarzsand bedeckt sein. Empfohlen werden Korngrößen von 0,1 - 1mm abgerundeter Kornform.

Regeln

Beachvolleyball ist eine Sportart, die von zwei Teams bestehend aus zwei Spielern gespielt wird. Die Sportart wird auf einem Sandfeld ausgeübt, welches in der Mitte durch ein Netz getrennt ist. Für die verschiedenen Gegebenheiten gibt es unterschiedliche Versionen, um jedem das Spiel zugänglich zu machen.

Die Absicht des Spiels ist es, den Ball über das Netz ins gegnerische Feld zu spielen, und das gleiche Bestreben des Gegners zu verhindern.
Das Team hat drei Berührungen, um den Ball zurückzuspielen (einschliesslich der Blockberührung).

Der Aufschlagspieler spielt den Ball über das Netz zum Gegner. Der Spielzug dauert so lange, bis der Ball die Spielfläche berührt, "out" geht, oder ein Team ihn nicht regelgerecht zurück spielen kann.

Das Team, das einen Spielzug gewinnt erhält einen Punkt (Rally Point System).
Gewinnt das annehmende Team den Spielzug, erhält sie sowohl einen Punkt als auch das Aufschlagrecht. Der Aufschlagspieler muss jedes Mal abgewechselt werden wenn dies geschieht.

Techniken

Aufschlag
Das Spiel beginnt mit dem Aufschlag. Er muss hinter der Spielzone ausgeführt werden und auf direktem Weg das Netz zwischen den beiden Antennen passieren.
Der österreicher Clemens Doppler ist mit seinen Sprungservice einer der härtesten Aufschläger (mehr als 105 km/h). Es gibt aber auch ein Flatterservice. Dabei wird der Ball leichter geschlagen und ohne Drall. Dabei beginnt er zu flattern und kann die Richtung ändern.

Blocken
Ein Spieler pro Team ist meist größer und somit für den Block zuständig. Nachdem er seinem Partner mit Handzeichen hinter dem Rücken (siehe Handzeichen), sein Blocktaktik mitgeteilt hat, versucht er, am Netz den gegenerischen Angriff zu verhindern.

Smashen
Das Ball wird mit Anlauf am höchstmöglichen Punkt scharf nach unten geschlagen. Getroffen wir der Ball mit der flach geöffneten Hand. Mit dem Handgelenk kann der Spieler dem Ball auch noch eine Richtung geben.

Baggern
Dabei wir der Ball mit den parallel gehaltenen, durchgestreckten Unterarmen von unten gespielt. Der Bagger wird meistens bei der Annahme eines gegenerischen Aufschlags oder bei der Abwehr eines Angriffsschlags eingesetzt.

Pritschen
Der Ball darf nur mit den Fingerspitzen berührt werden und wird nach einer sehr kurzen Bewegung mit beiden Händen gespielt. Er darf weder geführt (zu lange berührt) nach gefangen oder geworfen werden. Viele Profis sind derzeit wegen der strengen Regelauslegung verunsichert und spielen den Ball lieber mit dem Bagger auf.

Hechten
Kommt ein Ball am Block vorbei, ist der Abwehrspieler gefordet. Dieser hat mehrere Techniken, wie zum Beispiel einen Hechtsprung zur Verfügung.

Blockzeichen

Der Blockspieler gibt seinem Partner, für den Gegner unersichtlich, hinter dem Rücken Handzeichen, wie er taktisch blocken wird. Schon vor dem Aufschlag wird geklärt, welchen Raum der Blockspieler versuchen wird abzudecken. Die linke Hand steht beim Anzeigen für den linken Gegenspieler und die rechte für den rechten Spieler aus Sicht des aufschlagenden Teams.

Ein Finger Zwei Finger Ganze Hand Spread-Block Fake Block

Der gegnerische Angreifer wird longline geblockt.

Der gegnerische Angreifer wird diagonal geblockt.

Der Blockspieler geht voll auf den Ball bzw. blockt in Anlaufrichtung

Der Spieler versucht mit weit geöffneten Armen beide Angriffsrichtungen zu blocken.

Der Block wird angetäuscht, der Spieler zieht sich kurz vor dem Angriffsschlag zur Abwehr zurück